Ab welchem alter kann man gegen covid 19 geimpft werden
Ein Faktencheck mit dem bekannten Kinderkardiologen Professor Dietmar Schranz aus Frankfurt. Aktualisiert: Die EMA Europäische Arzneimittel Agentur hat die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna für alle Kinder ab 12 Jahren Ende Juni zugelassen; eine generelle Empfehlung der ständigen Impfkommission STIKO zur Impfung aller Kindern ab 12 Jahren erfolgte Mitte August; zuvor beschränkte sich die Empfehlung auf Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen — unter anderem bei bestimmten angeborenen und erworbenen Herzerkrankungen. Anfang März erfolgte zudem die EMA-Empfehlung, dass eine Auffrischungsdosis des Covid-Impfstoffs Comirnaty Jugendlichen ab 12 Jahren verabreicht werden kann. In den USA gab es als erstem Land eine Notfallzulassung für die Kinderversion des mRNA-Impfstoffs von Biontech Comirnaty mit einem Drittel der Erwachsenendosis für die Impfung von 5- Jährigen. In Europa ist die Zulassung am November erfolgt. Die Auswertungen der Zulassungsstudie zeigen, dass der Impfstoff sicher ist und das Infektionsrisiko für Covid auch in dieser Altersgruppe eindeutig verringert.
Ab welchem Alter kann man gegen COVID-19 geimpft werden?
Nichtsdestotrotz ist eine SARS-CoV-2 Infektion für bislang noch nicht geimpfte Personen sowie für Personen, die beispielsweise älter als 60 Jahre oder bereits vorerkrankt sind, mit einem Risiko für einen schweren Verlauf verbunden. Verschiedene Studien liefern zudem Hinweise, dass eine Impfung gegen COVID einen gewissen Schutz vor Long COVID bieten kann Wissenswertes für Erkrankte und Interessierte. Die Ständige Impfkommission STIKO empfiehlt folgenden Personen eine Basisimmunität gegen das Coronavirus SARS-CoV Eine Basisimmunität wird erreicht, wenn das Immunsystem dreimal Kontakt mit Bestandteilen des Erregers Impfung oder dem Erreger selbst Infektion hatte. Mindestens einer dieser Kontakte sollte eine Impfung sein. Die Impfungen sollen mit einem aktuell von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Varianten-angepasstem Impfstoff erfolgen. Personengruppen mit erhöhtem Risiko werden zusätzlich jährliche Auffrischimpfungen im Herbst empfohlen. Für Personen dieser Gruppen, deren Immunsystem nicht beeinträchtigt ist und die im laufenden Jahr bereits eine SARS-COVInfektion hatten, ist die jährliche COVIDAuffrischimpfung im Herbst in der Regel nicht notwendig.
| Impfpflicht für Kinder und Jugendliche | Die Corona-Pandemie ist zwar vorüber, das Coronavirus SARS-CoV-2 kursiert jedoch wie andere Infektionserreger auch weiterhin in der Bevölkerung. Um sich zu schützen, bleibt die Impfung gegen COVID weiterhin wichtig. |
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| Impfempfehlungen für verschiedene Altersgruppen | Corona-Impfstoffe sind für Kinder ab sechs Monaten zugelassen. Kindern und Jugendlichen wird eine Corona-Impfung nur noch empfohlen, wenn sie bestimmte Vorerkrankungen haben. |
Impfpflicht für Kinder und Jugendliche
Die Corona-Pandemie ist zwar vorüber, das Coronavirus SARS-CoV-2 kursiert jedoch wie andere Infektionserreger auch weiterhin in der Bevölkerung. Um sich zu schützen, bleibt die Impfung gegen COVID weiterhin wichtig. Die aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission STIKO für die COVIDImpfung sind an die veränderte Situation und an neuere wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Die Corona-Schutzimpfung schützt vor schweren Krankheitsverläufen und Langzeitfolgen von COVID In diesem Merkblatt finden Sie wichtige Informationen über die aktuellen Empfehlungen zur Corona-Schutzimpfung. Gesunden Säuglingen, Kindern und Jugendlichen wird derzeit von der STIKO keine Impfung gegen COVID empfohlen. Dies liegt daran, dass die Krankheit inzwischen in den meisten Fällen in diesen Altersgruppen sehr mild verläuft und es kaum Krankenhausaufnahmen wegen der Erkrankung gibt. Dagegen empfiehlt die STIKO Kindern und Jugendlichen ab 6 Monaten mit einem höheren Risiko für einen schweren COVIDKrankheitsverlauf aufgrund bestimmter Vorerkrankungen die Impfung gegen COVID Dies gilt auch für Jugendliche mit höherem beruflich bedingtem Ansteckungsrisiko.
COVID-19-Impfung ab 12 Jahren
Kinder erkranken nur sehr selten schwer an Covid Eine Impfung kann dieses Risiko wahrscheinlich weiter reduzieren, besonders für vorerkrankte Kinder. Auch nach einer überstandenen Corona-Infektion bildet das Immunsystem Abwehrzellen, die vor einer erneuten Erkrankung und einem schweren Verlauf schützen können. Es ist normal, dass nach einer Impfung bestimmte Nebenwirkungen auftreten. Denn es kann zeigen, dass der Körper auf den Impfstoff reagiert und Abwehrstoffe bildet. Kleine Kinder bis etwa drei Jahre reagieren häufiger mit Unruhe, Weinen, Appetitverlust und schlafen schlechter. Meist sind die Impfreaktionen leicht und legen sich innerhalb einiger Tage wieder. Bei allen Impfstoffen kann eine allergische Sofortreaktion anaphylaktische Reaktion auftreten, die in der Regel ohne Folgen bleibt. Dies ist aber die Ausnahme und tritt bei weniger als 1 von Bei bestimmten Kindern und Jugendlichen kann in den ersten Tagen nach einer mRNA-Impfung Moderna oder Comirnaty das Risiko einer Herzmuskelentzündung Myokarditis oder einer Herzbeutelentzündung Perikarditis erhöht sein.